Spenden verbindet!


Helfen Sie dem kleinen Österreicher!

Ausgangssituation

Das Web hat zahlreiche Bereiche unseres Lebens verändert. Dazu gehören die Art, wie wir miteinander kommunizieren, wie wir einkaufen und wie wir Unternehmen oder Vorhaben finanzieren. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Netzgemeinschaft - auch die „Crowd“ genannt.

Im caritativen Spendenbereich ist das Web allerdings ausschließlich als weiterer Kommunikationskanal verbreitet. Die Möglichkeiten dieses Mediums werden damit aber nur unzureichend genutzt. Aus unserer Sicht ist das Spendenwesen mit seinen großen und oft globalen Playern wie dem Roten Kreuz, Amnesty International oder Ärzte ohne Grenzen vergleichbar mit der Bankenwelt – eine Institution wägt ab, ob Mittel zugeteilt werden oder nicht. Nicht immer sind diese Entscheidungen nachvollziehbar bzw. verursachen bei den nicht unterstützten Personen Unverständnis und Unzufriedenheit. Im Bereich der Unternehmens- und Projektfinanzierung haben sich Crowdfunding-Plattformen entwickelt, bei denen die User selbst entscheiden, wen sie unterstützen wollen.

Wir meinen, dass das auch ein Erfolgsrezept für Spenden im karitativen Bereich sein kann, weil

  • Spendenorganisationen zumeist keine unmittelbare Mittelverwendung bekannt geben bzw. auch nicht bekannt geben können.
  • Personen aufgrund von Merkmalen per se ausgeschlossen sind (Blindenhilfsverbände, Licht ins Dunkel für Familien in Not).
  • die Ablehnung einer Unterstützung für den Unterstützungswerber nicht nachvollziehbar ist.
  • Spendenmarketing in den Händen einiger weniger Agenturen liegt, womit Organisationen sich bei der Agenturauswahl in einem oligopolistischen Markt befinden, was zu höheren Provisionen führt.

Unsere Idee

Wir sind überzeugt davon, Crowdfunding im karitativen Bereich zu verankern, um damit Einzelpersonen, Familien und Partnerschaften ein Tool zur Verfügung zu stellen, das die Möglichkeiten des Fundings erweitert.

Für Bedürftige ist es eine Plattform, auf der sie jedes Anliegen vorstellen und einen Betrag festlegen können, mit dem ihnen geholfen werden kann. Bedürftige können sich damit von sozialen Organisationen emanzipieren und beispielsweise umfangreichere Hilfe bekommen oder auch dann Hilfe erfahren, wenn sie nicht den Vergabekriterien sozialer Organisationen entsprechen. Außerdem nehmen wir Rücksicht auf die Hemmschwelle von Personen, sich als bedürftig zu präsentieren, indem wir die Informationen des Empfängers nur an die Spenderinnen oder den Spender weitergeben, wenn er bereits an diese Person gespendet hat.

Das Problem des Missbrauchs lösen wir mittels eines Algorithmus, den wir im Laufe der Diplomarbeit ausarbeiten. Durch Evaluierung der einzelnen Personen können wir sicherstellen, dass Personen hilfsbedürftig sind.